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Kurzinfos

Neuer Einzelfall - Abtreibungsverbot in El Salvador



© Amnesty International

Die Waiblinger Amnestygruppe setzt sich seit kurzer Zeit im Rahmen eines "Einzelfalls" für die 35 jährige TEODORA DEL CARMEN VÁSQUEZ aus El Salvador ein. Frau Vasquez sitzt seit 2007 im Gefängnis. Sie wurde des Mordes beschuldigt und zu einer Freiheitsstrafe von 30 Jahren verurteilt, weil sie im 9. Monat eine Fehlgeburt erlitt. El Salvador hat eines der strengsten Abtreibungsverbote der Welt. So ist eine Abtreibung in JEDEM Fall verboten und wird mit Haftstrafen bis zu 50 Jahren geahndet. Hunderte Mädchen und Frauen, die unfreiwillig schwanger wurden, oder deren Föten lebensunfähig sind, werden durch dieses Verbot zu Täterinnen. Viele starben an den Folgen! Hintergrundinformationen zum Thema gibt es hier.



Teodora del Carmen Vasquez


Im Juni 2017 findet im Parlament von El Salvador eine Debatte über eine Reform dieses absoluten Abtreibungsverbotes statt. Seit langer Zeit setzten sich hierzu verschiedene Amnestygruppen ein. Auch Sie können sich durch ein Appellschreiben an die Politiker für eine Abschaffung dieser Gesetzte einsetzten. Die Onlinepetition finden Sie hier.





Open-Air-Kino an den Remstreppen

Es ist wieder soweit - Das AI Open Air Kino steht an: WIr zeigen "DAS SCHWEIN VON GAZA"- Eine Komödie über Völkerverständigung im Palästinensisch-Israelischen (Konflikt-)Alltag in der ein Hängebauchschwein zur Friedenstaube wird, können Sie am 22. Juli 2017 ab 21:30 Uhr bei Getränken und Snacks beim Amnesty Open Air Kino an den Remstreppen (hinterm Waiblinger Rathaus) anschauen. Mehr zum Film gibt es hier











Demo gegen rassistische Kundgebung in Fellbach

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Am 22. Oktober soll wieder eine rassistische Kundgebung in Fellbach stattfinden. Zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen rufen wir hiergegen zum Protest auf!

Weitere Infos findet ihr unter fb.com/RMKgegenRechts oder auf unserer Webseite. Hier findet ihr den gemeinsamen Aufruf, sowie die UnterstützerInnen:

Ja es geht noch brauner! Nach drei erfolglosen rassistischen Aufmärschen in Fellbach erwartet uns für den 22. Oktober die Veranstaltung einer extrem rechten Aktivistin, welche schon mehrfach dutzende Nazis auf die Straße gebracht hat.

22.10.16 - 14 Uhr - Lutherkirche Fellbach



Verleihung des 8.Johann-Philipp-Palm-Preises für Meinungs- und Pressefreiheit

Preisträger des Johann-Philipp-Palm-Preises für Meinungs- und Pressefreiheit 2016 sind die Radiojournalistin Inès Lydie Gakiza aus Burundi und die türkische Gruppe „Akademiker für den Frieden“ um Esra Mungan, Meral Camcı, Muzaffer Kaya und Kıvanç Ersoy. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 € dotiert, wird von der Palm-Stiftung e.V. mit Sitz in Schorndorf alle zwei Jahre vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann.
Das Kuratorium der Stiftung, das die Preisträger auswählt, hat seine Entscheidung bereits Anfang Mai getroffen. Es konnte dabei auf Vorschläge von Kooperationspartnern der Stiftung wie Amnesty International, Journalisten helfen Journalisten und Reporter ohne Grenzen zurückgreifen. Die Preisträger werden stets erst am 26. August bekanntgegeben. Damit erinnert die Stiftung an den Namensgeber des Preises, den aus Schorndorf stammenden Buchhändler Johann Philipp Palm (1766–1806). Er war als Herausgeber einer napoleonkritischen Schrift in einem Scheinprozess zum Tode verurteilt und erschossen worden. Sein Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 250. Mal.

Die Preisträger nehmen in einem öffentlichen Festakt am Sonntag, den 4. Dezember um 11 Uhr in der Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf ihre Auszeichnung persönlich entgegen. Die Festrede hält Hubert Spiegel, verantwortlicher Redakteur für Literatur und Deutschland-Korrespondent des Feuilletons bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Die Preisträger der letzten Jahre (Foto: Palm Stiftung)

Amnesty Waiblingen ist mit einem Infostand vertreten.


Mehr Infos zum Palm Preis und zur Palmstiftung hier


Menschenrechts Open Air Kino

Herzliche Einladung zum AI- Open AIr Kino am 23.7.16 an den Treppen neben der alten Lateinschule. Wir zeigen einen Menschenrechtsfilm und Politthriller. In dem spannenden Film wird ein Stück deutsch-chilenische Geschichte aufgearbeitet: Über 40 Jahre lang bot eine bekannte deutsche "Kolonie" ein Musterbild deutscher Tüchtigkeit und Ordnung. Etwa 300 fleißige und fromme Auswanderer verkauften Wurst und Kuchen, pflegten im eigenen Krankenhaus ihre armen chilenischen Nachbarn und sangen in Dirndl und Lederhose Volkslieder und Bach-Choräle. Hinter der sorgsam gepflegten Kulisse vergewaltigte der Gründer und Führer der Gemeinde, ungezählte Jungen, ließ auch den kleinsten Zweifel an seiner Allmacht brutal bestrafen. Während der Pinochet-Diktatur stellte er das Siedlungsgelände dem chilenischen Geheimdienst für Folter und Mord an politischen Gefangenen zur Verfügung.

Getränke, Snacks und WCs sind vorhanden!

Start ist 21.30 Uhr!






Sichere Zugangswege für Flüchtlinge schaffen!

Fast 60 Millionen Menschen weltweit sind auf der Flucht. Doch in die EU und nach Deutschland kommen nur vergleichsweise wenige: 2014 haben die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien und Jordanien die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich. Der Grund: Es gibt kaum sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge. Über 3.500 Menschen ertranken 2014 bei dem Versuch, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Wer den Landweg wählt, wird an den EU-Außengrenzen oft misshandelt oder ohne Prüfung von Asylgründen zurückgeschickt. Amnesty International fordert daher von der Innenministerkonferenz der Länder (IMK): Wie andere EU-Länder auch muss Deutschland mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge zur Verfügung stellen und mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Innenminister und -senatoren der Länder sind für das Ausländer- und Asylrecht sowie die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen zuständig

Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition an Roger Lewentz, den derzeitigen Vorsitzenden der Innenministerkonferenz der Länder.


AI-Open-Air-Kino am 25.7.15

Äthiopien im Jahre 1996. Die Anwältin Meaza Ashenafi kämpft mit ihrer Organisation für die Rechte der Frauen und Kinder in ihrem Land. Dabei legt sie sich immer wieder mit den örtlichen Behörden an. Als die Anwältin vom schrecklichen Schicksal einer 14-jährigen hört, beschließt sie sofort den Fall anzunehmen. Das junge Mädchen wurde auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Landwirt gekidnappt und vergewaltigt, um sie gemäß der örtlichen Traditionen, der „Telefa“, anschließend zur Frau zu nehmen. Doch dem mutigen Mädchen gelang die Flucht und es tötete dabei seinen Peiniger. Nach ihrer Festnahme droht ihr nun die Todesstrafe und sie wird festgenommen. Um das Leben des Mädchens zu retten muss Meaza den fast aussichtslosen Kampf gegen jahrhundertalte Traditionen und patriarchalische Glaubenssätze aufnehmen.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und wurde von der UN-Botschafterin Angelina Jolie mitproduziert. Der Film gewann zahlreiche Publikumspreise, u.a. beim Sundance Filmfestival sowie der Berlinale.

Die Waiblinger Ai Gruppe zeigt den Film am 25.7.15 ab 21:30 Uhr auf den Remstreppen am Remsufer




Anti-Folter Kampagne 2014

13. Mai 2014 - Zum Start der internationalen Amnesty-Kampagne gegen Folter weist die Organisation in einem heute veröffentlichten Bericht auf die erschreckende weltweite Verbreitung dieser schweren Menschenrechtsverletzung hin.

Auch wir werden zu dieser Kampagne einen Infostand machen und zwar am 26.7.2014 in der langen Staße! Kommen Sie vorbei!

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Briefmarathon

Am 10.Dezember 16-19 Uhr findet der Amnesty-Briefmarathon 2014 statt, die weltweit größte Briefaktion für Menschen in Gefahr. Ein einzelner Brief kann ungelesen weggelegt werden, aber Tausende kann man schwerlich ignorieren. Machen auch Sie mit und kommen am Infostand in der langen STraße oder Marktgasse vorbei.

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Buchtipp

"An seinem Roman 'Die Wüste glimmt' hat Ali Schirasi sechs Jahre gearbeitet. Das Buch schildert das Leben im Iran unter dem Schah-Regime und erläutert, wie sich im Land eine revolutionäre Stimmung ausbreiten konnte: An vielen kleinen Dingen des Alltags erkennt man, daß die Zeichen auf Sturm stehen. Im Zentrum der Handlung stehen die Lebensläufe zweier Dorfbewohner, die die großen Veränderungen im Iran des 20. Jahrhunderts auf dramatische Weise miterleben. Mehr als jedes Sachbuch bringt Schirasis Roman dem deutschen Leser den Iran näher - seine Geschichte, seine Kultur, seine Menschen."

am 11. Dezember um 20 Uhr Lesung in der Stadtbücherei Waiblingen

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NEUES AI BÜRO

Wir sind umgezogen! Unser Büro Am Hochwachtturm 2 mußten wir leider verlassen. Die Gruppentreffen finden wie gewohnt weiterhin jeden Montag um 20:00 Uhr statt – ab sofort im Kulturhaus Schwanen, Winnender Str. 4, 71334 Waiblingen, 3. Stock


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